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Rosenspezialitäten

Rosenspezialitäten aus biologischem Anbau

Wenn Zeus den Blumen eine Königin geben wollte, müsste die Rose diese Krone tragen. (Sappho, ca. 600 v. Chr.)

Im Jahr 2007 haben wir mit dem Anbau einer Versuchsreihe der Damaszener Wildrose begonnen und im Herbst 2008 mit der Pflanzung von weiteren 1.000 Rosenstöcken fortgesetzt. Die ersten Blüten haben wir 2010 geerntet und verarbeitet. Seither konnten wir unsere Gäste und Kunden  in jedem Jahr mit  hausgemachten Produkten aus biologischem Anbau verwöhnen.

Unsere Palette an Rosenköstlichkeiten umfasst neben Aufstrichen und Gelees auch kandierte und getrocknete Rosenblütenblätter, Rosensalz und -zucker sowie Rosenblütensirup.

Die Damaszener Rose (Rosa damascena), auch Damaszener Wild- oder Ölrose genannt, stammt aus Kleinasien und wurde bereits 1000 v. Chr. auf der Insel Samos kultiviert. Mit den Kreuzrittern des 13. Jahrhunderts gelangte sie über Frankreich in Europäische Gärten und diente als Ausgangssorte für viele moderne Rosenzüchtungen. Die heutigen Hauptanbaugebiete liegen in Rumänien und der Türkei. Die Damaszener Rose erfreut aber nicht nur durch ihre schönen Blüten und den betörenden Duft, sondern enthalten auch ein ätherisches Öl, das entzündungshemmend, beruhigend und adstringierend wirkt und häufig in der Naturkosmetik eingesetzt wird.Die Blütenblätter enthalten weit unter 1% des ätherischen Öles, dessen Gehalt aufgrund seiner Flüchtigkeit im Laufe der Blühperiode noch weiter abnimmt. Daher müssen die Blüten für die weitere Verarbeitung Tag für Tag frühmorgens händisch gepflückt werden.

Unser Betrieb gehört zum Verein Steirerrose, der zur Zeit aus sieben Rosenanbauern in der Süd-Weststeiermark besteht. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die duftende Damaszener Wildrose in biologisch zertifizierter Anbauweise bei uns heimisch zu machen und damit in unserer Region mit ihren Schwerpunkten Wein und Kürbis ein abwechslungsreicheres, blühendes und duftendes Landschaftsbild zu gestalten.Außerdem ermöglicht es uns Landwirten den Aufbau eines zweiten Betriebsstandbeins, mit dem wir eine klare Differenzierung am Markt erreichen.Fachmännisch wird das Projekt von Ing. Helmut Pelzmann, dem ehemaligen Direktor der Pflanzenversuchsanstalt Wies, begleitet.

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